Erhöhen kabellose Kopfhörer wie die AirPods von Apple das Krebs-Risiko? Wie gefährlich ist der neue 5G-Mobilfunkstandard? Ärzte und Wissenschaftler warnen vor ungeahnten Folgen. Im Oktober findet ein Symposium zu diesem Thema in Mainz statt. In Florenz und Rom regt sich auf politischer Ebene Widerstand.

250 internationale Forschende aus über 40 Ländern unterzeichneten kürzlich gemäss einem Bericht auf heilpraxis.net eine Petition, die vor Geräten warnt, die elektromagnetische Felder (EMF) erzeugen, wie beispielsweise die kabellosen Kopfhörer von Apple (AirPods) oder Samsung (Galaxy Buds). Der Grund: Von dem elektromagnetischen Feld (EMF) behaupten viele Expertinnen und Experten behaupten, dass es krebserregend ist und auch andere gesundheitliche Nachteile mit sich bringt. „Ihre Platzierung im Gehörgang setzt das Gewebe im Kopf einer relativ hohen Radiofrequenzstrahlung aus“, warnt Professor Dr. Jerry Phillips von der University of Colorado, Biochemiker und einer der Experten, die die Petition unterzeichneten, in einem Interview mit der englischsprachigen Zeitung „Medium“. Dies berge potenzielle Risiken für Tumore und andere Zustände, die mit einer abnormalen Zellfunktion verbunden sind. Generell gehe aber von allen Technologien, die mit Funkfrequenzen arbeiten, ein gesundheitliches Risiko aus, so der Biochemiker.

Veraltete Richtlinien

Die Petition richtet sich an die United Nations und an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit der Aufforderung, die Empfehlungen für EMF-Strahlung zu überarbeiten. Die zur Zeit geltenden Richtlinien seien veraltet und der Petition zur Folge sind mittlerweile neue Studien durchgeführt worden, die belegen, dass elektromagnetische Felder gesundheitsschädlicher sind, als bislang angenommen. Schnurlose Kopfhörer, Mobiltelefone, schnurlose Telefone und deren Basisstationen, Wi-Fi, Rundfunkantennen, Babyphone – diese und weitere elektrische Geräte erzeugen ein niederfrequentes elektromagnetisches Feld, welches unter Verdacht steht, gesundheitliche Schäden hervorzurufen. Die 250 Expertinnen und Experten, die die Petition unterzeichneten, sind überzeugt davon, dass von EMF-Strahlung ein erhöhtes Risiko für zahlreiche Erkrankungen und negative Gesundheitszustände ausgeht, wie beispielsweise Krebs, genetische Schäden, Unfruchtbarkeit, Lern- und Gedächtnisdefizite sowie neurologische Störungen.

Internationales Symposium in Mainz

Welche gesundheitlichen Risiken sind der Mobilfunktechnologie verbunden? Welche möglichen Auswirkungen sind für besondere Risiko-Gruppen, vor allem die junge Generation der Kinder und Jugendlichen, zu erwarten? Um solche und viele weitere Fragen zu diskutieren, veranstaltet die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. eine Tagung. Der Anlass steht unter dem Motto: „Fortschritt oder fortschreitende Verantwortungslosigkeit? Biologische Wirkungen des Mobilfunks.“ Das internationale öffentliche Symposium findet vom 4. bis 6. Oktober 2019 im Kurfürstlichen Schloss Mainz statt. Die Tagung wird das Thema der ‚biologischen Wirkungen‘ des Mobilfunks in Überblicken und verweilenden Vertiefungen möglichst allgemeinverständlich behandeln. International renommierte Referenten vermitteln in Vorträgen, Workshops, Film-Dokus und Podiumsgesprächen Informationen und Empfehlungen aus erster Hand und laden zur Diskussion ein.

Moratorium in Genf, Prinzip Hintertüre in Bundesbern

Wie wir kürzlich berichtet haben, hat der Kanton Genf ein Moratorium für den neuen Mobilfunkstandard 5G erlassen. Dies, weil die gesundheitlichen Auswirkungen des neuen Mobilfunkstandards unklar sind. Genf nimmt damit eine Forderung der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) auf. Die AefU verlangen von den anderen Kantonen, dem Beispiel Genfs zu folgen. Die AefU lehnen zudem die Erhöhung der Grenzwerte durch die Hintertüre ab. Diese Befürchtung scheint berechtigt zu sein. Wie der Verein gigaherz.ch informiert, hat am Freitag, 12. April, das Bundesamt für Kommunikation unverhofft seine Senderkarte mit den Standorten von bereits in Betrieb stehenden, zusätzlich auf 5G hochgerüsteten Sendeanlagen modifiziert. Es handelt sich dabei offenbar um ca. 400 „illegale Hochrüstungen“, die „wohl unter der Komplizenschaft kantonaler Umweltämter“ (Zitate von gigaherz.ch) zu Stande gekommen sein mögen und den Gemeindeverwaltungen kaum bekannt sein dürften (hier finden Sie weitere Infos dazu).  Gigaherz.ch habe deshalb mittels eingeschriebenem Brief Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga aufgefordert, diesem „Unfug ein Ende zu setzen und Recht und Ordnung im Staate wieder herzustellen“.

Widerstand gegen 5G auch in Italien

Im letzten Blog-Text ginge wir auf verschiedene Protestbewegungen in Europa gegen den 5G-Mobilfunkstandard ein. Nun regt sich auch in Italien Widerstand, wie diagnose-funk.org informiert: Der Stadtrat Florenz nimmt (fast) einstimmig einen Beschlussantrag an, der das Vorsorgeprinzip als notwendiges Kriterium für die künftigen Entwicklungen der städtischen Planung hinsichtlich 5G festschreibt. Der Bürgermeister wird vom Stadtrat ersucht, keine einzelne Genehmigung zur Verwirklichung von 5G auszustellen, bevor ein Gesamtplan für diese technische Einführung, in Absprache mit den für die Gesundheit zuständigen Behörden, verabschiedet wird. Der Bürgermeister soll außerdem beim italienischen Gemeindeverband intervenieren, damit dieser das Projekt ‚WLAN auf jedem Platz‘ überdenkt. In Rom hat ein Stadtviertelrat – so diagnose-funk.org – mehrheitlich gegen die Einführung von 5G in der Gemeinde Rom abgestimmt. Die Bürgermeisterin Virginia Raggi werde ersucht, keine Testphase in der Ewigen Stadt zuzulassen. Die meisten Gemeinderäte in diesem Stadtviertel gehören offenbar derselben politischen Kraft wie die Bürgermeisterin selbst, nämlich der 5-Sterne-Bewegung an. Der Beschluss kam nach einer Anhörung von Ärzten und Experten. Diese politische Arbeit ist zwar im Rahmen der Dezentralisierung der Stadtverwaltung vorgesehen, ist aber für den zentralen Stadtrat nicht bindend.

5G zwingt in die Selbstverantwortung

Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony , beschreibt im folgenden Filmbeitrag, was sich mit 5G verändern wird und dass jeder Einzelne für Schutz für sich und seine Familie sorgen sollte. Wie kann man sich und seine Kinder vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen

Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.