Erdverwerfungen2016-11-03T09:32:29+00:00

Die “echten” Erdstrahlen: Wasseradern und Erdverwerfungen

Die meisten Gitternetze sind auf kosmische Einflüsse oder das Erdmagnetfeld zurückzuführen. Strahlen aus dem Erdinnern mag es möglicherweise sehr viele geben, doch bekannt sind uns ausser der terrestrischen Strahlung nur solche, die durch unterirdisch fliessendes Wasser (Wasseradern) oder Gesteinsbrüchen oder Verwerfungen im Erdinnern (geologische Einflüsse) erzeugt werden.

Wasseradern

Bitte lesen Sie hierzu die ausführliche Informationsseite zum Thema Wasseradern.

Geologische Einflüsse

Gesteinsbrüche

Risse und Spalten im inneren Gestein unserer Erde werden als Gesteinsbrüche bezeichnet. Sie sind wie Öffnungen und Kanäle, durch die die natürliche, terrestrische Strahlung leichter an die Oberfläche gelangen kann. Unterschiedliche Gesteinsschichten haben unterschiedliche, elektrische Spannungsfelder. Ein Gesteinsbruch verschiebt diese Schichten und als Folge können die resultierenden, elektromagnetischen Strahlungen die Wirkung auf der Erdoberfläche zusätzlich verstärken.

Gesteinsverwerfungen

Vulkane und gigantische Erdverschiebungen der Eiszeit werden für Gesteinsverwerfungen verantwortlich gemacht, die Erdstrahlen aussenden, welche unter Umständen Krankheiten verursachen können.

Verwerfungen sind ineinander gerollte Erdschichten, die sich über mehrere 100 Meter hinziehen.
Entstanden durch Vulkane oder durch die Gletscher der Eiszeit, finden wir sie meist nur in Mittel-und Hochgebirgen. Wenn sich unterschiedliche Gesteinsschichten ineinander rollen, entstehen aufgrund des Zusammenspiels der unterschiedlichen, elektrischen Spannungsverhältnisse mit der terrestrischen Strahlung aussergewöhnliche Einflüsse, die umso stärker sind, je tiefer die Verwerfung in der Erde liegt.

Die Einflüsse auf den Menschen zeigen sich erfahrungsgemäss vorwiegend im psychischen Bereich. Wer auf Verwerfungen lebt, neigt zu depressivem und/oder aggressivem Verhalten.

Terrestrische Strahlung

Überall auf der Erde ist sie zu finden. Wissenschaftler erklären sich die Strahlung als Folgeerscheinung der Entstehung unserer Erde, bei der radioaktive Elemente entstanden sind, die aufgrund ihrer langen Halbwertszeiten noch nicht zerfallen sind. Bei dem Zerfall dieser Elemente entstehen Gase. Ein solches Gas ist Radon, das ständig aus dem Erdboden entweicht und leicht eingeatmet werden kann.

Bei der Entstehung unseres Planeten haben sich radioaktive Elemente im Erdinnern gebildet, die aufgrund ihrer extrem langen Halbwertzeit auch nach Milliarden von Jahren Strahlung abgeben.

Mit diesen Gasen werden Teilchen emittiert, die als Alpha- und Betastrahlung bekannt sind. Die Alphastrahlung gilt als recht ungefährlich, weil die Teilchen in der Regel nicht tiefer als in die oberen Hautschichten eindringen können. Ähnlich verhält es sich auch bei der Betastrahlung, deren Teilchen jedoch bei zu grosser Bestrahlung Hautverbrennungen und Hautkrebs verursachen können. In Fällen, wo sie in den Körper eingedrungen sind, konnten die unterschiedlichsten Krebsformen beobachtet werden.

Die Strahlungsintensität wird in Millisievert pro Jahr gemessen. In Deutschland beträgt die terrestrische Strahlenbelastung im Durchschnitt etwa 0,4 Millisievert (mSv) pro Jahr.

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation ist eine Strahlendosis von 50 mSv pro Jahr der höchste zulässige Grenzwert für Menschen, die aus beruflichen Gründen mit Radioaktivität zu tun haben. Eine durchschnittliche Jahresstrahlenbelastung von maximal 20 mSv gilt als gesundheitlich unbedenklich.

Fortsetzung: Wie wirken Erdstrahlen?

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