Die fünfte Generation für Telekommunikation (5G) birgt ungeahnte Folgen für Mensch und Umwelt.

Weit mehr als 180 unterzeichnende Wissenschaftler und Ärzte von 36 Ländern, empfehlen laut der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. ein Moratorium beim Ausbau der fünften Generation für Telekommunikation (5G), bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden.

5G wird – so die Wissenschaftler und Ärzte – die Exposition gegenüber elektro­magne­tischen Feldern im Hochfrequenzbereich (HF-EMF) stark erhöhen, indem es zu GSM, UMTS, LTE, WLAN, usw. hinzukommt, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen und die Umwelt schädlich sind, wie von Gigaherz.ch, der Schweizerischen Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener, betont wird. FormularbeginnFormularende5G führt zu einer massiven Zunahme der Zwangsexposition durch kabellose Kommunikation“, sagt Hans-U. Jakob von Gigaherz.ch.  Die 5G-Technik funktioniert offenbar nur über kurze Entfernungen. Durch festes Material werden die Signale nur schlecht hindurchdringen. Viele neuen Antennen würden benötigt, und die vollständige Einführung wird in städtischen Gebieten zu Antennen im Abstand von 10 bis 12 Häusern führen. Neben der erhöhten Anzahl von 5G-Basisstationen (selbst innerhalb von Häusern, Läden und Krankenhäusern) würden laut Schätzungen 10 bis 20 Milliarden Drahtlosanschlüsse (von Kühlschränken, Waschmaschinen, Überwachungs­kameras, selbstfahrenden Autos und Bussen usw.) Teil des Internets der Dinge sein. All dies zusammen kann gemäss Gigaherz.ch zu einer exponentiellen Zunahme der gesamten langfristigen Exposition aller EU- und Schweizer Bürger gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) führen. Zu den benötigten Frequenzräumen von 30 bis 300Gigahertz gibt es – so Gigaherz.ch – praktisch keine Forschungsarbeiten, was die biologische Wirkung auf Flora und Fauna und Mensch betrifft. „Es werden also blindlings dreistellige Milliardenbeträge in eine technische Entwicklung gesteckt, von welcher niemand weiss, was da überhaupt eintreffen kann.“

Anrecht, mehr darüber zu erfahren
Die Aargauer Zeitung hat am 6. September 2017 einen Artikel mit dem Titel „Schweizer Strahlenschutz blockiert neues Handy-Netz“ veröffentlicht. Der Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein findet, „dass die Leser und Leserinnen der Aargauer Zeitung sowie alle anderen Bürgerinnen und Bürger ein Anrecht darauf haben, etwas mehr über Grenzwerte und die möglichen Ausbaulösungen zu erfahren. Auch fänden wir es nötig, dass die Bevölkerung weiss, wie die Mobil- und Stromindustrie die Gremien infiltriert, welche die Gefährlichkeit oder eben Ungefährlichkeit der Mobilfunkstrahlung bewerten sollen“. Die Schweiz sei mit ihren Grenzwerten für den Mobilfunk heute schon Mittelmass, kritisiert Markus Lauener, Präsident Dachverband Elektrosmog CH + LI. Bei einer Erhöhung der Anlagegrenzwerte würde sie zur Gruppe der Länder absteigen, die ihre Bevölkerung am schlechtesten vor den Risiken von Funkstrahlung schützt. Ausserdem sei industrielle Elektronik schon lange weltweit durch Normen und Gesetze wesentlich besser geschützt als Menschen. Um dies zu untermauern, präsentiert der Dachverband einen Grenzwertvergleich auf seiner Website.

„Wir lehnen diese ungeprüfte Technologie ab“
Im Interview mit diagnose-funk.org kritisiert Jörn Gutbier, Verantwortlicher für Verbraucherschutz, dass in Zusammenhang mit der Einführung von 5G: „Milliarden neuer Geräte sollen über 5G kommunizieren. Das Besondere: nicht mehr das menschliche Bedürfnis nach Kommunikation untereinander ist der Haupttreiber der ständig zunehmenden Datenmengen, sondern „tote Dinge“ werden zukünftig Massen an Daten produzieren, die sich dann autonom austauschen.“ 5G soll unter anderem mit Kleinzellen arbeiten, ist das nicht besser wie die grossen Sendeanlagen, also ein kleineres Übel? „In der Theorie ja“, sagt Jörn Gutbier, „wenn die Industrie nach Prinzipien der Strahlungsminimierung planen würde, wozu zum Beispiel die konsequente Trennung der Aussen- und Innenversorgung gehören würde.“ Dieser Planungsansatz sei Grundvoraussetzung für eine strahlungsarme Mobilfunkversorgung. Doch es gehe aktuell ausschliesslich um Funktionalität. „Auch die kleine Zelle in der Strassenlampe, die sogenannte  Picozelle, soll nach den Wünschen der Industrie genau das machen, was bis jetzt die grossen Sendeanlagen (Makrozellen) tun – jegliches Hindernis wie Gebäudewände und Kellerdecken mit unsinnig hohen Sendeleistungen einfach durchstrahlen. Vorsorge, Minimierung, Strahlenschutz ist im 5G-Strategiepapier nirgendwo zu erkennen. Deshalb lehnen wir diese Strategie ab und eine ungeprüfte Technologie sowieso.“ Weitere Aspekte sind laut Jörn Gutbier ebenso nicht zu unterschätzen: Funklöcher, also strahlungsfreie Gebiete soll es demnach zukünftig nicht mehr geben – eine Katastrophe nicht nur für die schwerstbetroffenen elektro-hypersensitiven Menschen. Die geplante lückenlose Bestrahlung ermöglicht auch eine Totalüberwachung.

Weltweit orten
Wie die NZZ bereits vor zwei Jahren berichtet, haben Softwarefirmen Programme entwickelt, mit denen Handybesitzer weltweit geortet werden können. Das Prinzip ist einfach und die Nachfrage gross – vor allem von Regierungen. Grundlage für die Überwachungssoftware ist gemäss dem Bericht in der NZZ das sogenannte „Signaling-System Number 7“, kurz SS7. Dabei handle es sich um Telekommunikationsprotokolle, über die Telekommunikationsanbieter im In- und Ausland interagieren. Über die SS7-Netze tauschen die verschiedenen Netzbetreiber offenbar Informationen zu Textnachrichten, Telefonaten und mobilen Daten aus – und zum Aufenthaltsort des Handybesitzers, damit ihm die Nachrichten und Anrufe auch weitergeleitet werden können.

Harmonisches Schwingungsfeld erzeugen
Wie kann man sich vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen
Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.