Rund um die Belastung durch Mobilfunkstrahlung wie um deren Folgen für Mensch und Umwelt wird viel diskutiert und geschrieben. Unwahrheiten, Märchen und Lügen werden der Bevölkerung aufgetischt. Keine Märchen sind die Berichte von Handy-Süchtigen oder Strahlen-Flüchtigen, die kein normales Leben mehr führen können.

„Es sei nicht notwendig, über die Risiken der Mobilfunktechnologie aufzuklären, denn es gäbe über 25‘000 Studien, die alle keine Risiken nachweisen würden. Das erklären uns Staat, Industrie und Medien“, heisst es in einem der neuesten Berichte auf diagnose-funk.org. Schon 2009 sagte offenbar der CDU-Abgeordnete Koeppen in einer Bundestagsdebatte zum Mobilfunk: „Weltweit gab es mittlerweile über 20‘000 Untersuchungen auf diesem Gebiet. Nach Aussagen der Weltgesund­heitsorganisation besteht kein begründeter Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und dem steigenden Risiko einer Erkrankung – das sollten wir den Menschen auch so deutlich sagen –, und das müssen wir anerkennen.“ Mit solchen Zahlen, von Industrievertretern auf Podiumsdiskussionen oft wiederholt, wird die Botschaft – so der Kommentar von diagnose-funk.org – transportiert: „Mobilfunkstrahlung ist sehr gut erforscht, und keine von den tausenden Studien ergab eine Gesundheitsgefahr,“ oder wie es in der aktuellen Sprachregelung des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz heisst, es gäbe „keine wissenschaftlich belegten Zusammenhänge (…) zwischen elektromagnetischen Feldern und gesundheitlichen Auswirkungen“, oder sogar: dem Bundesamt seien bisher keine Studien bekannt, die gesundheitliche Risiken nachgewiesen hätten.

Wahrheiten verschleiern

„Die 25‘000-Studien-Behauptung verrät, dass die Verantwortlichen sich entweder überhaupt nicht mit der Studienlage beschäftigt oder Wahrheiten verschleiern wollen. Tatsächlich stehen in der Datenbank der Bundesregierung und WHO-Referenzdatenbank (www.emf-portal.de) aktuell 28‘754 Studien, von denen 6‘369 ausgewertet sind (Stand 15.07.2019)“, kontert diagnose-funk.org. Die Auswertung erfolgte demnach zur Nieder- und Hochfrequenz aus allen Bereichen (Technik, Epidemiologie, in Vivo, in Vitro), aber „nur“ 1‘594 Studien (epidemiologische & medizinisch-biologische) sind zum Frequenz-Bereich Mobilfunk und sind dort unter Studienübersichten auch statistisch dokumentiert. Von diesen 1594 Studien zeigten ca. 800 Studien biologische Effekte (Auswertung diagnose:funk). 470 davon stünden in der Datenbank www.EMFData.org. Diagnose:funk und die Redaktion des ElektrosmogReports werten seit mehr als 15 Jahren das EMF-Portal und andere Datenbanken aus.

Mit 5G das Klima retten?!

Unwahrheiten, Märchen und Lügen tischen der Bevölkerung regelmässig auch die Mobilfunkunternehmen selber auf. Wie der Verein gigaherz.ch informiert, will der Schweizer Mobilfunknetzbetreiber SUNRISE jetzt gemäss neuesten PR-Meldungen mit 5G das Klima retten. Dies unter anderem mit selbstfahrenden, durch 5G gesteuerten Mähdreschern oder selbstfahrenden Riesentraktoren. “Wie viel weniger CO2 diese dank 5G ausstossen bleibt allerdings Geschäftsgeheimnis der Werbefachleute”, schreibt gigaherz.ch-Präsident Hans-U. Jakob. Auch die automatische Nachbestellung von Eiern im Kühlschrank erfolge jetzt dank 5G viel klimaschonender, das heisst fast in Echtzeit, bereits nach 5 Millisekunden, statt wie bisher im 4G-Netz, erst nach 50 Millisekunden. Nochmals Hans-U. Jakob: “Wahnsinn! Für den Zeitgewinn von 45 Millisekunden werden rund neunmal stärkere Mobilfunksender als bisher benötigt. Sehr klimaschonend und sehr energiesparend!” Offensichtlich stimme die Beurteilung des UVEK und des BAFU in der Mitteilung an die Kantone vom 17. April 2019, dass Mobilfunkstrahlung  “ausser” der Beeinflussung von Hirnströmen und einer gestörten Durchblutung des Gehirns nichts bewirke. Die Beeinträchtigung der Spermienqualität, die Destabilisierung der Erbinformation sowie die  Auswirkungen auf die Expression von Genen, der programmierte Zelltod und der oxidative Zellstress seien ja bloss lästige Nebenwirkungen. Ob diese etwa gesundheitsschädigend seien, müsse zuerst noch untersucht werden. Mehr dazu siehe unter https://www.gigaherz.ch/5g-explosives-aus-dem-bafu/.

Fünf Stunden pro Tag am Handy

Diese Geschichte hier ist kein Märchen, sondern Realität: In der 20-Minuten-Ausgabe vom 14. August berichtet Betül S., wie sie täglich fünf Stunden online ist. „Ich finde, ich habe ein Problem“, kommt sie zum Schluss. Laut 20 Minuten lanciert das Blaue Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg diesen Herbst eine Präventions-App gegen risikohaften Handykonsum. Die App soll den Schülern helfen, ihre Impulse rund um das Handy besser zu kontrollieren. Die Oberstufenschülerin S. hält die App für eine gute Idee, wie sie gegenüber 20 Minuten sagt. Dann würde sie – so glaubt sie – heute sicher weniger Stunden am Handy verbringen.

Auf der Flucht vor der Strahlung

Während die einen sich von ihrem Handy nicht trennen können, bleibt anderen nichts anderes übrig, als vor der steigenden Strahlenbelastung die Flucht anzutreten. Auf der Website des Vereins für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V. schildert zum Beispiel folgende Person ihre Situation: „Meine Situation ist momentan äusserst schwierig. Ich bin von Elektrosensitivität betroffen, und leide bei Hochfrequenzbelastung unter folgenden Symptomen: Schlafstörungen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, extrem starker Kopfdruck, Kopfschmerz, Gesichtsschmerz, Muskelverspannung, innere Anspannung/Unruhe, Abgeschlagenheit, Mattigkeit, Schwindel, depressiver Verstimmung. Insbesondere Mobilfunkmasten, Wlan, Dect -Telefone, Smartmeter usw. machen mir zu schaffen. Ich finde keinen Wohnraum mehr, da es fast unmöglich ist, irgendwo zu sein, wo man nicht von Mobilfunkstrahlung und ähnlichen Frequenzbereichen etc. betroffen ist. Ich lebe in einer Grossstadt und gehe dort mit letzter Kraft einer geregelten Arbeit nach, die allerdings gefährdet ist aufgrund meiner prekären Lage. Ich musste in den letzten Jahren aus unzähligen Wohnungen wieder ausziehen, weil Smart Meter und Funkrauchmelder eingebaut wurden, oder die Belastung durch Mobilfunk, oder das Wlan der Nachbarn zu hoch wurde. Abschirmungsmassnahmen wären sehr teuer und bringen dann oft nicht die gewünschte Verbesserung. Medizinische Hilfe gibt es quasi nicht. Zur Zeit bin ich wohnungslos und lebe notgedrungen und versteckt am Stadtrand in einem Zelt. Sobald die kältere Jahreszeit wiederkommt, weiss ich nicht wohin …”

Harmonisches Schwingungsfeld erzeugen

Wie kann man sich und seine Kinder vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen

Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.