Was haben Ameisen mit Menschen gemeinsam? Warum sind die 5G-Mobilfunktechnologie und Smart Cities ein Risiko für unsere Gesundheit und Demokratie? Und welche Rolle spielen dabei die Grenzwerte? Der folgende Beitrag zeigt Zusammenhänge zwischen Mobilfunk, Politik und wirtschaftlichen Interessen auf.

Die Biologin Marie Claire Cammaerts von der Universität Brüssel untersuchte die Auswirkungen von Handystrahlung auf Ameisen. Über das Ergebnis berichtete ein Fernsehsender. Die Ameisen reagierten schon auf das ausgeschaltete Handy mit Akku, sie wichen von ihrer normalen Laufstrecke leicht ab. Stärkere Reaktion erfolgte im Stand-by- und noch stärkere im Sprachmodus. Beim Smartphone reagierten die Tiere ähnlich, beim DECT-Telefon war das abweichende Bewegungsmuster noch stärker ausgeprägt. Sie zeigten Ataxie, Schwierigkeiten, die Beine zu bewegen, waren fast paralysiert. Sie konnten kein Futter sammeln, fanden das Nest und den Futterplatz nicht. Als das Mobiltelefon im Stand-by-Modus war, nahmen die Ameisen ihre Brut, trugen sie weit weg und kehrten zurück, nachdem das Gerät ausgeschaltet war.

Ameisen: dem Menschen sehr ähnlich

Was haben Ameisen mit uns Menschen zu tun, ist man jetzt vielleicht geneigt zu sagen. Nun ja, auf der Verhaltensebene offenbar einiges, wie ein Hintergrundbeitrag auf welt.de zeigt: Dort sagt der Ameisenexperte Bernhard Seifert vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz: „Wenn man die Sicht der Wissenschaftler auf Ameisenstaaten und die Haltung der Menschen gegenüber ihrem eigenen Staat über die letzten hundert Jahre betrachtet“, meint Seifert, „dann ergeben sich Parallelen, die nicht ganz zufällig sind. Invasive Ameisenarten breiten sich weltweit aus: Ihre Völker führen erbarmungslose Kriege und leben nach brutalen Gesetzen. Sie vernichten einheimische Insekten – und verändern ganze Ökosysteme. Kommt uns dieses Verhalten bekannt vor?

Smart City- & 5G-Hype

Nicht viel anders verhält sich der Mensch beispielsweise im Umgang mit Mobilfunkstrahlung und deren Gefahren für Mensch und Umwelt. Hier wird Kommunalpolitik zwischen Konzerninteressen, Technologiegläubigkeit und ökologischer Verantwortung betrieben. Die Beiträge einer neuen Broschüre, veröffentlicht auf diagnose-funk.org, lüften die Nebelschwaden etablierter Digitalpolitik und entlarven mit welchen psychologischen Tricks und welcher Ideologie diese antidemokratische und umweltzerstörende Entwicklung als Fortschritt und Hype vermarktet wird. Mit „innovativen Technologien“ sollen unsere Städte nachhaltiger, effizienter und liebenswerter gemacht werden und der 5G-Mobilfunkstandard soll auch „an jeder Milchkanne“ verfügbar werden. Diese totale Digitalisierung dient jedoch – so die Autoren von diagnose-funk.org – vor allem Konzerninteressen und soll den Weg in eine digitale Leibeigenschaft ebnen.

Gesundheitliche, soziale und demokratische Risiken

Folgende Risiken von 5G und Smart Cities werden von Peter Hensinger von diagnose-funk.org und dem Informatikdozenten Werner Meixner aufgeführt: „Um die Daten aller Kommunikations- und Lebensvorgänge zu erfassen, sollen in Deutschland mehrere hunderttausend neue Mobilfunk-Sendeanlagen gebaut werden. In Kommunen könnte alle hundert Meter ein 5G-Sender installiert werden – für die Pläne der Autokonzerne zum autonomen Fahren, für die Erfassung Millionen neuer Haushaltsgeräte des Internets der Dinge. Die Umwelt wird in einem Meer künstlicher, gesundheitsschädlicher elektromagnetischer Felder ertränkt. Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Gefährdung der Fruchtbarkeit bis hin zum Krebsrisiko durch Mobilfunk sind als Folgen nachgewiesen. Smart City, Smart Country, Smart Mobility, Smart Home, Smart School – alle Vorgänge der Gesellschaft sollen über Daten und Algorithmen gesteuert werden. Das Ziel: in Echtzeit von jedem zu wissen, was er tut und wo er sich befindet. Dafür wird mit Reality Mining und Big Data von allen Bürgerinnen und Bürger ein digitales Profil erstellt. Überwachungskameras mit Gesichtserkennung, Mikrofonen und Software zur Erkennung des Verhaltens aller Bürgerinnen und Bürger werden unter dem Deckmantel der Sicherheit installiert. Diese Digitalisierung ist der Umbau der Kommunen von Orten der Demokratie zu überwachten Zonen. Ständig neue Smartphone-Modelle überschwemmen die Märkte. Millionen neue funkende Haushaltsgeräte im smarten Zuhause (Smart Home) und autonome Autos sollen über 5G und WLAN vernetzt werden. Dadurch explodiert nicht nur der Datenverkehr, sondern auch der Energie- und Ressourcenverbrauch. Die Rohstoffausbeutung und Klimakatastrophe werden beschleunigt. Die Smart City ist ein Klimakiller.“

An den Grenzwerten schrauben

Damit all diese Projekte zum Fliegen kommen, müssen allerdings noch ein paar Grenzwerte nach oben angepasst werden. – „Ein beliebtes Spiel der Mächtigen“, wie es der folgende Blog zynisch auf den Punkt bringt. Dabei gerät das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) von alt Bundesrätin Doris Leuthard in die Kritik: Mobilfunkstrahlung: „Der Bundesrat und die Swisscom wollen die Grenzwerte der Mobilfunkstrahlung lockern. Ingenieure und Ärzte halten das für unnötig – und ­möglicherweise sogar für gesundheitsgefährdend.“ Ähnliches gibt es offenbar auch beim AKW Beznau oder bei den Anforderungswerten für Oberflächengewässer zu beobachten.

5G zwingt in die Selbstverantwortung
Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony , beschreibt im folgenden Filmbeitrag, was sich mit 5G verändern wird und dass jeder Einzelne für Schutz für sich und seine Familie sorgen sollte. Wie kann man sich und seine Kinder vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen

Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.