Mobilfunk: Zeiterscheinung mit hohen Risiken

Über 7,3 Milliarden Mobilfunkanschlüsse gibt es weltweit. Tendenz steigend. Welche Auswirkungen die elektromagnetischen Felder haben, zeigen unzählige Studien. Eine neue Datenbank hilft, den Überblick nicht zu verlieren. Immer mehr Menschen – die Dunkelziffer ist nicht bekannt – leiden unter dieser Strahlung.

„Jede geschichtliche Epoche hat ihre Revolutionen, ist geprägt von gesellschaftlichen Veränderungen“, schreibt Sigrun Grasekamp im Editorial des Magazins „umwelt medizin gesellschaft“, das sich in der Ausgabe 3/17 ganz dem Thema Elektrosmog widmete. Ganz klar: Jede Zeit hat ihre Volkskrankheiten, die daraus entstehen. Manche schwinden wieder, manche bleiben. Sigrun Grasekamp: „Als die Taschenuhr neu verbreitet war und jeder Haushalt lektrisches Licht bekam, tauchte plötzlich diese neue Krankheit <Neurasthenie> auf, quasi ein Vorläufer des heutigen Burnouts.“ Ein simples Beispiel dafür, dass sich unser Organismus bei weitem nicht jeder Neuerung psychisch und physisch im Nu anpassen kann. Die Strahlenbelastung nimmt bekanntlich immer weiter zu. Ende 2015  gab es 7,3 Milliarden Mobilfunkanschlüsse weltweit – rechnerisch besass so jeder Erdenbürger vom Säugling bis zum Greis, vom Äquator bis zum Polarkreis eines jener kleinen strahlenden Kästchen.

Datenbank zur Forschungslage

Unzählige Studien beschäftigen sich mit den Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf Mensch, Tiere und die Natur. Angesichts der Fülle an Untersuchungen fehlt es an Klarheit und Übersicht. Aus diesem Grund hat der Verein Diagnose-Funk eine Online-Datenbank zur Forschungslage über elektromagnetische Felder geschaffen. „Welche Schande, dass Staat und Industrie sich seit einem Vierteljahrhundert darum zu drücken versuchen. Doch nichts ist stärker als die Wahrheit – es kann nur lange dauern, bis sie sich durchsetzen kann“, kritisiert der Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V Die auf EMF:data eingestellten Studien untersuchen die Gesundheitsrisiken der Mobilfunkstrahlung. „Mit der Auswertung wird belegt, dass die Grenzwerte den Bürger nicht ausreichend schützen“, schreiben die Verantwortlichen der Datenbank. Trotz Erkenntnissen über mögliche Gesundheitsrisiken werde das Vorsorgeprinzip beim Mobilfunk ignoriert. Die immer wieder vorgebrachte Behauptung, es gäbe keine relevanten biologischen Effekte unterhalb der Grenzwerte, müsse demnach als belegte Falschinformation bezeichnet werden.

Doppelt so viele Betroffene vermutet

Laut einem Beitrag von Bürgerwelle Schweiz leiden in der Schweiz „Hundertausende Elektrosensible“ unter teils starken Beschwerden und kämpfen sich durch den zunehmend verstrahlten Alltag. Aufgrund von Studien wird offiziell – so die Bürgerwelle Schweiz – ein Bevölkerungsanteil von fünf bis zehn Prozent an Elektrosensiblen genannt. Die Zahlen wurden offenbar vor rund einem Jahrzehnt mittels Befragungen erhoben. Schätzungen über die Dunkelziffer hingegen würden fehlen. Die Bürgerwelle Schweiz geht von einer Verdoppelung der Zahlen auf „mindestens zehn bis 20 Prozent“ aus. In Schweden ist Elektrosensibilität bereits als eine Behinderung anerkannt.

Deutschlandkarte gibt Überblick über die Strahlenbelastung

Seit 2014 fahren Studenten für die viridas GmbH von Prof. Dr. Matthias Hampe, Professor für Elektromagnetische Verträglichkeit und Hochfrequenztechnik der Universität Ostfalia, Wolfenbüttel, die Hauptverkehrsstrassen deutscher Städte ab und messen die örtliche Belastung. In Städten, in denen die Mobilfunkprovider eine grosse Bevölkerung auf kleinem Raum versorgen müssen, ist die Strahlung besonders hoch. Forscher haben daraus eine Karte erstellt, die den Grad der Hochfrequenzstrahlung zeigt – und die wird vor allem durch Handys verursacht, aber auch durch andere Geräte. Die Deutschlandkarte, die Forscher der Hochschule Wolfenbüttel ins Netz gestellt haben, zeigt über hundert Städte, die verschieden stark eingefärbt sind, je nachdem, wie hoch die Hochfrequenzstrahlung ist. Die Strahlungen können zwar auch von anderen Elektrogeräten stammen, doch die Hauptquelle sind Handys beziehungsweise die Handymasten.

Harmonisches Schwingungsfeld erzeugen

Wie kann man sich vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen

Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.

2018-08-17T21:47:25+00:0017. August 2018|

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